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Die Candle Auktion - eine experimentelle Analyse

Autor :Sascha Füllbrunn
Herkunft :OvGU Magdeburg, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
Datum :03.06.2009
 
Dokumente :
Dataobject from HALCoRe_document_00007043
 
Typ :Dissertation
Format :Text
Kurzfassung :Die vorliegende Arbeit behandelt die Candle Auktion, eine bereits aus dem frühen 13. Jahrhundert bekannte Auktionsform. In der antiken Form werden aufsteigende Gebote akzeptiert, bis eine brennende Kerze erlischt. Eine moderne, elektronische Version ermöglicht Gebote bis zu einer stochastischen Deadline. In dieser Form wird in einem Wahrscheinlichkeitsprofil für jeden Zeitpunkt der Auktion eine Abbruchwahrscheinlichkeit festgelegt. Der Verkäufer wählt das Profil und die Bieter können mit Hilfe eines Bietagenten Gebote abgeben, bis ein Zufallsmechanismus die Auktion beendet. Demnach ist die Dauer der Auktion ex ante nicht bekannt. In einem Modell mit privaten Wertschätzungen wird zunächst ein Vergleich zur populären Hard Close Auktion betrachtet. Anschließend werden unterschiedliche Wahrscheinlichkeitsprofile der Candle Auktion analysiert. In einem Modell mit Gemeinwerten wird ebenfalls ein Vergleich zur Hard Close Auktion diskutiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Candle Auktion bei der Wahl des richtigen Wahrscheinlichkeitprofils eine echte Alternative zur Hard Close Auktion darstellt. Die frühe Abgabe substanzieller Gebote führt zu einer Freisetzung von Informationen, die so in der Hard Close Auktion nicht zu beobachten ist. Im Gemeinwertmodell resultieren daher in der Candle Auktion höhere Gewinne.
Schlagwörter :Online Auktion, Marktdesign, Experiment, Gemeinwert, Privatwert, Vickrey Auktion, stochastische Deadline
Rechte :Dieses Dokument ist urheberrechtlich geschützt.
Größe :215
 
Erstellt am :08.07.2009 - 08:08:53
Letzte Änderung :22.04.2010 - 08:40:14
MyCoRe ID :HALCoRe_document_00007043
Statische URL :http://edoc.bibliothek.uni-halle.de/servlets/DocumentServlet?id=7043