Die Dissertation befasst sich mit der Frage, wie nicht-photorealistische gestippelte Animationen anhand dreidimensionaler Modelle produziert werden können. Nicht-photorealistische Animationsverfahren sollten drei wichtige Konzepte berücksichtigen, die durch die Anwendung von zweidimensionalen Zeichenstilen auf dreidimensionale Modelle entstehen: Framekohärenz, Skalierbarkeit und Formänderungen. Als Lösung werden Punkthierarchien vorgeschlagen, mit denen die oben genannten Aspekte in eine einzige Lösung integriert werden können. Es wird beschrieben, wie solche Punkthierarchien aufzubauen sind und welche Eigenschaften die Punkte der Hierarchie haben müssen, um framekohärente, sichtabhängige, skalierbare Animationen statischer und dynamischer Modelle zu ermöglichen. Zwei unterschiedliche Verfahren zum Aufbau von Punkthierarchien werden präsentiert und Anwendungen im {Bereich} der Animationen für das Echtzeit-Stippling statischer Modelle, der Herstellung von Zeichentrickfilmen, der Archäologie und der medizinischen Illustration werden erläutert.