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Modellierungsansatz und Kennzahlensystem für die Optimierung von Wertschöpfungsprozessen

Autor :Haiying Guo
Herkunft :OvGU Magdeburg, Fakultät für Maschinenbau
Datum :19.06.2008
 
Dokumente :
Dataobject from HALCoRe_document_00005078
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Typ :Dissertation
Format :Text
Kurzfassung :Die heutige Umgebung der Unternehmen kann als turbulent bezeichnet werden. Verkürzte Lebenszyklen der Produkte, Globalisierung, der Wandel vom Verkäufermarkt zum Käufermarkt und sinkende Margen drängen die Unternehmen, ihre Managementkonzepte und -methoden zu erneuern. Die Prozessorientierung ist für Unternehmen unter diesen Voraussetzungen eine geeignete Möglichkeit. Viele moderne Unternehmen richten ihre Geschäftsprozesse immer noch nach Prozessen des 20. Jahrhunderts aus. Nachdem ein Prozess in ein Unternehmen eingeführt wird, muss er auch kontinuierlich optimiert und gemanagt werden. Wie man die Unternehmensprozesse optimieren kann, damit die Prozesse effizient ausgeführt werden, ist ein wichtiges Thema in der Forschung und industriellen Anwendung. Allgemein werden die Prozessoptimierungsmethoden laut der aktuellen Vorstellungen über die Optimierung der Unternehmen nach drei Sorten unterschieden: Prozessgestaltung und Analyse, informations- und wissensbasierte Methoden und Methoden aus dem Qualitätsbereich. Diese bringen mehr oder weniger Verbesserungen in den Unternehmen, konzentrieren sich aber auf bestimmte Ziele und stehen manchmal im Widerspruch zueinander. Systematisch und professionell soll im ersten Schritt eine Zielsetzung für die Prozessoptimierung festgelegt werden. Eine Prozessoptimierung muss dem Unternehmensziel entsprechen. In der vorliegenden Arbeit werden Effektivität, Effizienz und Dynamik als Ziele der Prozessoptimierung verstanden. Um diese Ziele zu erfüllen, werden Kennzahlen von Prozessen definiert, die die Optimierungsmaßnahmen und Optimierungsbewertung erleichtern. Die Kennzahlen bestehen aus den grundsätzlichen Faktoren der Prozesse, deren Verbesserungen die Performance der Prozesse direkt beeinflussen werden. Um die Prozessoptimierungsziele zu erfüllen, werden 16 Ideen beschrieben, die in den laufenden Unternehmensprozessen verwendet werden können. Zeit ist ein wichtiger Erfolgsfaktor im Unternehmen, die auch im Rahmen der Unternehmenseffizienz steht. Wie man die Prozessdurchlaufzeit reduzieren kann, ist Gegenstand der Forschung und der Unternehmen. In der Arbeit werden Simultaneous Engineering und Concurrent Engineering vorgestellt, um die Zeit zu verkürzen. Das Prinzip der Methoden ist eine Parallelisierung der Prozesse bzw. Unterprozesse, Prozesselemente und Aktivitäten. Voraussetzung einer Parallelisierung ist die Analyse der Abhängigkeiten zwischen den Prozessen. Statische und dynamische Parallelisierung unterscheiden sich dadurch, wann (vor oder während), wie (Offline oder Online) und unter welchen Bedingungen (Eingangs-, Ausgangsanalyse, Strukturierung der Informationen) die Prozesse parallelisiert werden sollen. Um eine effiziente und problemfreie Parallelisierung durchzuführen, muss die Struktur der Unternehmen angepasst werden, worauf ebenfalls in der vorliegenden Arbeit eingegangen wird. Prozessoptimierung und Prozessmanagement dürfen nicht als ein kurzfristiges Rationalisierungskonzept verstanden werden, sondern als kontinuierliche Methoden, welche fortlaufend angewendet werden sollen, denn die Technik der Produkte ändert sich ständig und die Umgebung der Industrie entwickelt sich immer weiter. Es gibt keine allgemein gültigen Maßnahmen, die unter allen Bedingungen richtig sind und nicht angepasst oder verbessert werden müssen. Am Ende der Arbeit wird ein Ausblick über die in diesem Bereich noch offenen und verbesserungswürdigen Felder gegeben.
Schlagwörter :Wertschöpfungsprozess, Prozessoptimierung, Simultaneous Endineering, Concurrent Engineering, Prozess Kennzahlen
Prozessmodellierung
Rechte :Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt.
Größe :X, 170 S.
 
Erstellt am :27.10.2008 - 12:50:38
Letzte Änderung :22.04.2010 - 08:22:13
MyCoRe ID :HALCoRe_document_00005078
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