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Die Implementierungslücke überwinden : Erfolgsfaktoren für nachhaltige Schulentwicklung und organisationstheoretische Lösungskonzeptionen, inspiriert durch die Futurum-Schule in Schweden

Autor :Anja Grosch
Herkunft :OvGU Magdeburg, Fakultät für Geistes- Sozial- und Erziehungswissenschaften
Datum :28.11.2007
 
Dokumente :
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Typ :Dissertation
Format :Text
Kurzfassung :Die vorliegende Forschungsarbeit widmet sich systematisch und analytisch der Aufklärung der Implementierungslücke in der Schulentwicklung. Sie untersucht das Bedingungsgefüge dieses Phänomens und bietet zwei praxisrelevante Lösungsvorschläge an. Dazu eröffnet die Auseinandersetzung anhand des aktuellen Forschungsstandes der Schulentwicklung eine interdisziplinäre, mehrdimensionale und systemtheoretische Betrachtungsweise des Gegenstandes, d.h. es erfolgt ein Perspektivenwechsel, der durch das Zoomen in eine Vogelperspektive neue Wege in einem komplexen Wirkungsgeflecht aufzeigt, Makro- und Mikroebene des Schulsystems im Zusammenhang betrachtet und auf Wechselwirkungen untersucht. Dazu wird ein organisationstheoretischer Rahmen generiert, der gleichzeitig zur systemischen Betrachtung der Prozesse realer Schulentwicklung dient und eine Re- und Neukonstruktion sozialer Realität unter Verwendung der Denkmittel der Systemtheorie vollzieht. Im Anschluss führt die theoretische Auseinandersetzung mit den Prinzipien von Veränderungen über das Klären von Barrieren und Widerständen zu konkreten schulspezifisch modifizierten Change Management Strategien, die zur Überwindung der Implementierungslücke eingesetzt werden können. Die Leistung des Perspektivenwechsels und die damit einhergehende Gestaltungsperspektive pädagogischer Einrichtungen wird exemplarisch an einem Beispiel – der Futurum-Schule in Bålsta, Schweden – erläutert, d.h. es wird ein Einzelfall vor dem Hintergrund des aufgespannten „Theorieraums“ mit Hilfe von halbstrukturierten Leitfadeninterviews erschlossen. Der Zusammenhang von Unterrichtsentwicklung, Personalentwicklung und Organisationsentwicklung tritt deutlich hervor, d.h. die Erkenntnis, dass individuelle Förderung, fächerübergreifender Unterricht und an unterschiedlichen Niveaus orientierte Aufgaben veränderte Arbeitsbedingungen, Räume und innovative Organisationsstrukturen erforderlich machen.
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Erstellt am :24.06.2008 - 07:25:46
Letzte Änderung :22.04.2010 - 08:44:51
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